Sixt

SixtHomepage: www.sixt.de

Das Unternehmen Sixt zählt zu den größten Autovermietern und Full-Service-Leasinganbietern in ganz Deutschland. Der Konzern hat seinen Sitz in Pullach in der Nähe von München.
Das Hautgeschäft von Sixt liegt in der Vermietung und dem Verkauf von Fahrzeugen, in Leasingangeboten und dem Fuhrparkmanagement. Des Weiteren ist Sixt Dienstleister für zahlreiche weitere Mobilitätsdienste.
Die Geschichte von Sixt reicht bis ins Jahr 1912 zurück, als Martin Sixt das Unternehmen mit einem Fuhrpark von sieben Fahrzeugen ins Leben rief. Das Unternehmen, das sich „Sixt Autofahrten und Selbstfahrer“ nannte, sollte vor allem reiche Kunden anlocken. Durch den Ersten Weltkrieg wurden die Fahrzeuge von Sixt eingezogen und den deutschen Soldaten ausgehändigt. Im Jahr 1927 übernahm Hans Sixt als Nachfolger des Gründers den Betrieb. Auch während des Zweiten Weltkrieges wurden die firmeneigenen Fahrzeuge zu Kriegszwecken entwendet, Hans Sixt gelang es aber nach Kriegsende, mit einer Taxi-Flotte für amerikanische Truppen wieder Fuß zu fassen. Wenig später setzte er in München die ersten Funktaxis ein.
Im Jahr 1951 wurde „Auto Sixt“ gegründet, das Unternehmen expandierte, kooperierte mit anderen Unternehmen wie beispielsweise Budget Rent A Car und erweiterte sein Angebot durch Leasingfahrzeuge.
Seit 1986 ist Erich Sixt Unternehmensleiter und Vorsitzender des Vorstandes. Jahr für Jahr wuchs das Unternehmen an, 1991 zierte es den Titel des größten deutschen Autovermieters. Auch im Ausland wurden neue Märkte erschlossen, indem neue Filialen eröffnet oder Kooperationen geschlossen wurden.
Durch Franchisenehmer konnte Sixt international schnell expandieren. Allerdings geriet das Unternehmen wegen unzulässiger Preisbindung der Franchiseunternehmen in Kritik und musste nach einem Gerichtsurteil Schadenersatzleistungen erbringen.
Im Jahr 2006 hätte Sixt beinahe den Konkurrenzbetrieb Europcar aufgekauft, der von der Muttergesellschaft Volkswagen zum Verkauf angeboten wurde. Da jedoch das Kartellamt seine Bedenken wegen drohender Monopolstellung nach einem Aufkauf äußerte und sich auch der Betriebsrat von Europcar querstellte, wurde das Unternehmen schließlich an den französischen Investor Eurazeo abgegeben.
Im gleichen Jahr machte Sixt negative Schlagzeilen mit der Entlassung von zwei Filialleitern, die sich um die Gründung eines Betriebsrates bemüht hatten. Bis zum heutigen Tag blieb eine Betriebsratsgründung untersagt, da sich die Unternehmensspitze dagegen weigerte.
Im Jahr 2007 erfolgte die Gründung einer Gesellschaft, die sich um Online-Geschäftsmodelle kümmert. Das erste Produkt dieser Firma ist eine „Autocommunity Online“.
In Sachen Werbung ist Sixt seinen Konkurrenten einen Schritt voraus. Durch Corporate Design und einen hohen Wiedererkennungswert konnten die Werbekampagnen des Unternehmens bislang große Erfolge erzielen. Allerdings musste Sixt wegen provokativer Werbeaktionen wie mit dem Slogan „Geh zur Armee“ aus dem Jahr 2007 massive Kritik einstecken und unter anderem an Oskar Lafontaine Schadenersatz in Höhe von 100.000 Euro bezahlen, weil dieser durch eine Sixt-Kampagne seine Persönlichkeitsrechte als verletzt angesehen hatte.
Sixt wird in Form einer Aktiengesellschaft geführt und beschäftigt derzeit rund 2.000 Mitarbeiter.


Erfahrungen, Meinungen und Testberichte zu Sixt »

  1. Kommentar von Marianna — 5. Mai 2009 @ 15:37

    Betreffend der Werbung kann ich wirklich zustimmen. Wenn man die einzelnen Anbieter nur an ihrer Werbung misst, dann steht Sixt wirklich ganz weit vorne. Bei allem anderen lohnt sich aber meiner Meinung nach immer wieder ein Preisvergleich.

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