BMW
Die Anfänge der Bayerischen Motoren Werke liegen in der Zeit kurz vor dem ersten Weltkrieg. Im Jahr 1916 wurden die Bayerischen Flugzeug Werke ( BFW) gegründet.
Der Namen BMW brachten die Rapp Motorenwerke in die Firma ein. Als 1922 der Hauptaktionär Camillo Castiglioni aus den Rapp Motorenwerken ausschied und den Namen mitnahm.
Zu Beginn standen noch keine Autos in Vordergrund der Produktion sondern die Motorräder. Im Jahr 1923 wurde mit dem R32 das erste aus einer Reihe sehr erfolgreicher Modelle entwickelt. Die R32 war bereits mit Boxermotor und Kardanantrieb ausgerüstet. Ab dem Jahr 1924 wurden bei BMW mit der Produktion von Flugzeugmotoren begonnen.
Ab 1928 schließlich übernahm BMW die Fahrzeugfabrik Eisenach, die mit der Produktion des Wartburg bereits erfolgreich war. Der von ihnen entwickelte Kleinwagen der Marke Dixi kam nach der Übernahme durch BMW als BMW 3/15 PS auf den Markt. Dies war ein äußerst erfolgreiches Auto denn bis 1931 wurden schon 25.000 dieser Wagen hergestellt. Im Laufe der 30er Jahre kamen mit dem 326,328 und dem 328 bereits sehr sportliche Modelle auf den Markt.
Mit dem zweiten Weltkrieg endete zunächst wie für viele Deutsche Firmen die Erfolgswelle. Nach Ende des Krieges war das Werk in Eisenach verloren und der Standort München durch die Bombardierung der Alliierten stark zerstört worden.
Mit dem Bau der legendären Isetta begann sich der Erfolg aber bald wieder einzustellen und BMW wurde zu einem Sinnbild für hochwertige Kraftfahrzeuge. Nach einem erfolglosen Übernahme Versuch durch die Daimler Benz AG Mitte der 60er Jahre und dem Einstieg der Familie Quandt schaffte BMW mit der Entwicklung von Mittelklasse Fahrzeugen endgültig den Durchbruch.
Ende des zwanzigsten Jahrhundert kaufte sich BMW bei der britische Traditionsmarke Rover ein, was sich aber schlussendlich als Flop herausstellte. Bereits 6 Jahre nach dem Einstieg bei Rover wurde die Marke MG Rover für gerade mal 5 Pfund an eine Investoren Gruppe verkauft. Die Marke Land Rover ging an Ford, lediglich die Erfolgsmarke Mini blieb bei BMW. Ein weiteres Standbein auf den Britischen Inseln ist Rolls Roys, die BMW im Jahr 2003 von Volkswagen übernommen hat.
Heute hat sich die Firma wieder dem Premium Segment verschrieben und deckt mit dem X3 und dem X5 die ganze Palette der Premium Fahrzeuge ab.
Die Niederlassung in Dingolfing ist eines der größten Automobilwerke der Welt. Mit seinen beiden Werken im Bayerischen Dingolfing und seiner Fabrik in den USA ist BMW international sehr erfolgreich aufgestellt. Es wird sich zeigen ob die Bayerische Erfolgsgeschichte in den nächsten Jahren und Jahrzehnten so weiter geht wie es bisher der Fall war.
Homepage: www.bmw.de
BMW Leasing
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